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Energie: Fukushima Daiichi Reaktorunfall: Artikel im Energielexikon

Copyright by Michael Bockhorst Donnerstag, 17. März 2011

Aufgrund der fortschreitenden und langfristigen Auswirkungen des Reaktorunfalls in dem Kraftwerkskomplex Fukushima Daiichi wurden Artikel im Energielexikon auf den aktuellen Stand gebracht.

Das Energielexikon auf energieinfo.de stellt sachliche Informationen zur Verfügung. Das Angebot ist unabhängig von der Energiewirtschaft - unabhängig von deren Couleur.

Ein Lexikonartikel wurde neu aufgenommen:

Der Artikel zur Kernschmelze wurde überarbeitet:

Weitere Artikel zum Thema:

  • Siedewasserreaktor
    der in Fukushima Daiichi eingesetzte Reaktortyp
  • Kernreaktor
    allgemeine Infos zu Kernreaktoren, dem zentralen Wärmeerzeuger in Kernkraftwerken
  • Brennelement
    die Energie wird innerhalb des Kernreaktors in den sogenannten Brennelementen gebildet, die gebündelt den Reaktorkern bilden. Reaktorkern meint hier die innerer Struktur des Reaktors, bezieht sich nicht auf die Atomkerne.
  • Abklingbecken
    dienen dazu, bereits genutzte Brennelemente bis zur Abholung aufzubewahren. Sie sollen sich abkühlen, damit sie transportfähig werden.
  • Kernkraftwerk
    allgemeine Infos zu Kernkraftwerken. Kernkraftwerke werden teilweise in einer Struktur auf verschiedenen Blöcken gebaut, die jeweils einen Kernreaktor enthalten. Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi besteht aus 6 solchen Kernkraftwerksblöcken mit je einem Kernreaktor

Zum Thema Strahlendosen:

  • Becquerel
    gibt an, wieviele Kernzerfälle pro Sekunde stattfinden. Sie ist nur ein Anhaltspunkt für die Strahlengefahr, nicht jedoch für genauere Aussagen verwendbar. Geigerzähler signalisieren bei vielen Modellen die einzelnen gemessenen Zerfälle durch ein Knackgeräusch.
  • Gray
    gibt die Strahlendosis in Energie pro Kilogramm bestrahlten Materials an, also in Joule pro Kilogramm. Sie ist eine physikalische Messgröße, die energetische Aussagen, jedoch keine Aussagen übber die biologische Wirksamkeit zulässt.
  • Äquivalentdosis
    gibt die Strahlendosis an, die aus der physikalischen Strahlendosis multipliziert mit der relativen biologischen Wirksamkeit berechnet wird. Sie lässt genauere Aussagen über die zu erwartenden Symptome und Erkrankungen zu.
  • Äquivalentdosisleistung
    sie gibt - multipliziert mit der Zeitdauer der Einwirkung - die Äquivalentdosis an. 


 

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