Schwefellampe
Eine Methoder der Lichterzeugung, die als leuchtenes Medium Schwefelgas benutzt, dem die Energie mit Mikrowellen zugeführt wird.
Der Wirkungsgrad dieser neuartigen Lichtquelle - als direkte Bewertung der Effizienz dieser Lampe - liegt etwa bei dem einer gut optimierten Leuchtstofflampe, andere Eigenschaften unterscheiden sich von den Leuchtstofflampen in positiver Weise (Daten nach [OSRA1997,SULF1999]):
Dabei sind Wirkungsgrade der Schwefel- und der Leuchtstofflampe bzw. Leuchtdiode nahezu identisch, der Vorteil der Schwefellampe besteht jedoch in ihrer kurzen Startzeit bis zur vollen Leistung, ihrem kontinuierlichen, sonnenähnlichen Spektrum, ihrer Dimmbarkeit über einen weiten Bereich ohne Änderung des Spektrums und der geringen Anzahl der Leuchtmittel. Eine geringe Anzahl der Leuchtmittel verringert den Aufwand für den Austausch defekter Einheiten ganz entscheidend, insbesondere in größeren Räumen mit hohen Decken.
Die Verteilung des hohen Lichtstroms der Schwefellampe wird durch Lichtleiter realisiert, damit kann die Lichtquelle an einem leicht zugänglichen Ort installiert werden, das Licht jedoch in einem großem Raum sinnvoll verteilt werden.
Die Mikrowellenstrahlung, die zur Anregung des Schwefelgases benutzt wird, muß natürlich abgeschirmt werden, wobei schon die Lichtverteilung über Lichtleiter eine Distanz zwischen Lichtquelle und Lichtbenutzer erlaubt.
engl: sulfur lamp
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