Energietransport
Der Energietransport ist eine wichtige Komponente der Energieversorgung, weil die Standorte der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs selten direkt beeinander liegen.
Verschiedene Energieerzeuger sind erst ab einer bestimmten Leistungsgröße - beispielsweise Großkraftwerke zur Stromerzeugung wie Kohle- und Kernkraftwerke - wirtschaftlich und damit ökologisch vertretbar zu betreiben, zum Beispiel ist der Aufwand für eine Rauchgasreinigung für eine größe Anlage wesentlich geringer, wenn man
ihn auf eine erzeugte Energiemenge bezieht.
Zur Verteilung des erzeugten Stroms ist dann ein Verteilersystem, eben das Stromleitungsnetz, erforderlich.
Verschiedene Energien und Energieträger werden auf verschiedene Weise transportiert:

Die in der Tabelle fett gedruckten Einträge bedeuten voll etablierte Techniken des Energietransports. Die Transportverluste betragen für Pipeline-, Tanker- oder Bahntransporte üblicherweise Bruchteile eines Prozents, bei elektrischen Leitungen muß man mit Verlusten von etwa 1-3 %/1000km rechnen. Im gesamten deutschen Stromnetz treten Verluste von etwa 5% auf, die dann noch die Transformationsverluste mit einschließen.




