Umweltbelastungen vermeiden
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Schätzungen der Todesopfer durch Schadstoffe aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe gehen von mehreren Tausend bis zu einigen Zehntausend Opfern pro Jahr für Deutschland aus. Krankheiten wie etwa Allergien dürften mit wesentliche höherer Zahl auf die Energienutzung zurückzuführen sein!
Ein Rückhalt des Hauptbestandteils von Verbrennungsabgasen, des Kohlendioxids wird derzeit nicht praktiziert, wird auch in Zukunft eine eher aufwendige Maßnahme sein.
Kohlendioxid in der Erdatmosphäre ist für den Treibhauseffekt und damit die Erwärmung der Atmosphäre notwendig. Die massive Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen setzt jedoch zusätzlich Kohlendioxid frei und erhöht damit die Erwärmung der Atmosphäre. Diese Erwärmung ist zwar geringfügig, findet aber in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum statt. Damit ist zu erwarten, daß sich Ökosysteme nicht schnell genug anpassen können und schwere Schäden erhalten. Dazu kommt das Risiko dramatischer Wetter-Extrema, die sich in Stürmen, Überschwemmungs- und Dürre-Katastrophen ausdrücken.
Umweltbelastungen zu verringern hat kurzfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und aller anderen Lebewesen, mit denen wir die Erde teilen. Ob dies nun die eigene Gesundheit oder die anderer Menschen in unserem Lande betrifft, läßt sich natürlich nicht genau feststellen, aber man kann das Risiko, durch Schadstoffe krank zu werden, für sich und andere verringern.
Wesentlich schlimmere Auswirkungen sind von den Klimaänderungen durch den menschgemachten Treibhauseffekt zu erwarten, auch wenn sie uns in Mitteleuropa zunächst nicht direkt betreffen. Erst globales Denken in größeren Zeitdimensionen wird hier die Gefahren bewußt machen: Es darf niemanden kalt lassen, wenn Millionen Menschen durch Überschwemmungs-Katastrophen sterben! Oder unsere Urenkel nicht mehr durch einen Wald gehen können, weil Wälder ausgestorben sind.
Sicher muß es nicht so schlimm werden, aber es ist derzeit auch nicht auszuschließen, daß solche Szenarien Wirklichkeit werden, sofern wir weitermachen wie bisher.
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ZITIERWEISE:Michael Bockhorst, www.energieinfo.de




